400 g Apulische Sepia -
2 Dosen San Marzano Tomaten - 1 Bund Petersilie
-
120 ml Weißwein - 2 Knoblauchzehen (angedrückt)
- 1 Zwiebel
-
50 ml Olivenöl - Salz & Pfeffer
-
Dazu: Ciabatta, in der Pfanne geröstet
Ein Gericht, das zeigt, wie wenig es manchmal braucht, wenn die Zutaten stimmen. Zarte Sepien, langsam geschmort in einer intensiven Tomatensauce - ein klassisches Tintenfisch Rezept aus Norditalien, das durch seine Schlichtheit begeistert. Entscheidend sind hier nicht viele Komponenten, sondern wenige, richtig gute: feinstes Seafood, fruchtige San-Marzano-Tomaten, hochwertiges Olivenöl und frische Petersilie.
Zubereitung
- 400 g Sepien über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Den kleinen schwarzen Schnabel entfernen, danach sind sie auch schon fertig für die Zubereitung.
- Den Bund Petersilie klein schneiden und beiseitestellen. Die Zwiebel fein hacken und zusammen mit den 2 angedrückten Knoblauchzehen in Olivenöl bei mittlerer Hitze sanft anschwitzen. Die Petersilienstängel mit in die Pfanne geben, sie liefern zusätzliches Aroma und werden später wieder entfernt. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die 2 Dosen San Marzano Tomaten hinzufügen und alles bei niedriger Hitze mindestens 15 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Anschließend Knoblauch und Petersilienstängel aus der Sauce nehmen.
- Parallel dazu in einer zweiten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die vorbereiteten Sepien in Ringe und mundgerechte Stücke schneiden, kurz und kräftig anbraten und anschließend mit 120 ml Weißwein ablöschen. Den entstandenen Sud zusammen mit den Sepien in die Tomatensauce geben und alles bei niedriger Hitze weitere 30 Minuten sanft schmoren lassen, bis die Sepien schön zart sind.
- Zum Schluss die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den frisch gehackten Petersilienblättern verfeinern und mit ein paar Tropfen Olivenöl abrunden. Dazu passt knusprig in der Pfanne geröstetes Ciabatta, das die aromatische Sauce perfekt aufnimmt.
Tipp: Diese Zubereitung funktioniert ebenso hervorragend mit Moscardino, Tagliatelle di Sepia oder bereits vorgekochten Oktopusarmen. Auch ein roher, ganzer Oktopus lässt sich auf diese Weise zubereiten. In diesem Fall die Tomatensauce etwas großzügiger ansetzen und zusätzlich mit etwas Gemüsebrühe aufgießen, damit der Oktopus genügend Flüssigkeit zum sanften Schmoren hat und besonders zart wird.
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